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Wer ich bin?

Luzia, die stapelweise Bücher aus der Pfarrbibliothek wegschleppte und diese bei ihrer Großmutter bis in die Nacht hinein lesen durfte; die all die Geschichten rund um die Flucht ihrer Familie aus Ostpreußen nicht oft genug hören konnte und Onkel Stobbe bei seinen „Tod-und-Teufel-Märchen“ an den Lippen hing. Das Arbeitszimmer unseres Pfarrers mit all den vollgefüllten Regalen und die Bücherei waren für mich beinahe mystische Orte. So viele Bücher ‒ faszinierend!
Ich wuchs als Älteste von vier Kindern auf einem Bauernhof auf, folglich musste ich dort mithelfen. Bei all den für ein Kind zweifellos todlangweiligen Arbeiten schickte ich meine Gedanken meist auf Reisen … Seither lebt eine „Erzählerin“ in meinem Kopf ...
Nach dem Abitur studierte ich Praktische Theologie in Mainz, wurde Gemeindereferentin und heiratete meinen Schulfreund. Wir haben drei Kinder, die langsam, aber sicher flügge werden, und lebe in dem Eifeldorf, aus dem ein Teil der Fundamentsteine des Kölner Doms stammt.

Doch wie kam ich zum Schreiben? Eigentlich, aus praktischen Gründen! Denn passende Texte für Gottesdienste, Katechesen oder aber Katechetenabende zu finden, die etwas frischer klingen, aber dennoch die Kernaussagen deutlich vermitteln und den Adressaten auch noch erreichen – das ist nicht leicht! Folglich schrieb ich sie lieber selbst und setzte sie umgehend in der Praxis ein. In den mir gegenüber sitzenden Gesichtern konnte ich unschwer ablesen, ob ich mein Ziel erreicht hatte. So lernte ich eher unbeabsichtigt, mit Texten Menschen zu erreichen. Tja, das waren wohl meine ersten Gehversuche!
Und dann erlebte ich unsere Gäste aus der Karibik, die wegen des Weltjugendtages unsere Gemeinde besuchten. Anfänglich dachte ich: Das müsste mal jemand schriftlich festhalten! Seit Oktober 2005 übe ich meinen ursprünglichen Beruf partiell nur noch ehrenamtlich aus. So fand ich die Zeit, dieser „Jemand“ zu werden, der etwas vom „karibischen Zauber“ in der Eifel festhält, als ich mit „FRAUMENSCH“ 2008 im Erwin Friedmann Verlag meinen ersten Roman veröffentlichte. Meine erste große Lesung fand in der Adventszeit im Jahre 2009 auf der Burg Olbrück statt. Solch ein Termin verlangt geradezu nach einer Adventsgeschichte, fand ich. Folglich ersann ich „Lea und ihre Adventsfamilie“ für „LEA IST WEG“, die nun Jahr für Jahr etwas Neues erleben. Mittlerweile sind die Büchlein zu einer ganzen Reihe adventlicher Erzählungen rund um Lea und ihre Familie angewachsen. Lea, die in „LEA IST WEG“ verzweifelt gesucht wurde, sorgt in „CORA VOM DACH“ für die Rettung einer Hündin an Heiligabend und entdeckt in „SUCH EINS – FIND ZWEI“ mehr als den allerschönsten Weihnachtsbaum der Welt. In „DAS EIGENE CHRISTKIND“ trifft sich Leas ganze Familie bei bestem Winterwetter mit Kind und Kegel in Oma Annas Haus, um dort die Feiertage zu verbringen. Und in „AUF DEN SESSEL ‒ FERTIG LOS“ hören Lea und ihre Cousinen eine sehr alte Geschichte ... „Ich liebe, lebe und schreibe Familie!“ … und diese Liebe möchte ich gerne mit Ihnen teilen!

Viel Spaß beim Schmökern!

Ihre Luzia Kaul